Intensitätstechnik – Teilwiederholungen

Was sind Teilwiederholungen und wie führt man sie korrekt und effektiv durchführt. Teilwiederholungen sind eine Intensitätstechnik wie z.B. Super Slow. Bei einer Teilwiederholung führt man, wie der Name schon sagt, nur einen Teil des kompletten Bewegungsablaufes bei einer Übung durch. Meistens entweder nur bis zur Hälfte oder 2/3  ausführt. Es gibt allerdings auch Mini Teilwiederholungen, welche meist bei Bodybuildern zu sehen sind, die nur 30-50% des Bewegungsablaufes durchgehen.

Was bringen Teilwiederholungen?

Nimmt man als Beispiel mal das Bankdrücken. Geht man davon aus, dass das Maximalgewicht bei 100 kg liegt. 100 kg sind also das Gewicht, dass man im „schwächsten“ Teil der Wiederholung stemmen kann. Vielleicht hat der ein oder andere schon gemerkt, dass es jemandem auf den letzten paar cm deutlich leichter fällt das Gewicht hochzustemmen, als wenn das Gewicht sich weiter unten befindet. Der Grund dafür ist ganz einfach: Man ist bei diesem Teil der Wiederholung einfach stärker und kann mehr Kraft verwenden.

Benutzt man 100kg ist man beschränkt, da man nur das stemmen kann, was man auch im schwächsten Teil der Wiederholung drücken kann. Aus diesem Grund macht es doch Sinn Teilwiederholungen durchzuführen und diesen Schwachpunkt zu umgehen.

Wenn man 100kg beim Schwachpunkt heben kann, so kann man mit Sicherheit ca. 120kg ausprobieren. Dadurch werden die Muskel stärker gereizt und der Muskel wächst.

Warum nicht ganze Wiederholungen ganz weglassen?

Zum einen sollte diese Intensitätstechnik nur von Fortgeschrittenen angewendet werden, da Sie eine gewisse Grunderfahrung vorraussetzt. Zum anderen kann es durch Teilwiederholungen zu erheblichen Muskelverkürzungen kommen. Am besten ist eine Kombination aus beidem. Mal führt man Wiederholungen mit dem kompletten Bewegungsablauf durch und mal greift man auf  Teilwiederholungen zurück.