Die häufigsten Fehler beim Brusttraining

Man findet viele Leute im Fitnesstudio, die einen wirklich monströßen Bizeps haben, jedoch relativ wenige die dazu auch noch eine passend geformte Brust bieten. Viele machen beim Brusttraining ein paar kleine Fehler, welches sie aber deutlichen Muskelzuwachs verhindert. Aus diesem Grund hat pimpbody hier ein paar der häufigsten Fehler zusammengestellt.

Übertraining

Sehr häufig wird gerade die Brust im Vergleich zu anderen Körperteilen übermäßig häufig, mit einer sehr hohen Intensität und mit sehr hohem Gewicht trainiert. Mehr Training heißt nicht, dass es gleich besser ist.

Das Programm sollte ausgeglichen sein. Außer eure Brust ist ein wahrer Schwachpunkt im Vergleich zu anderen Muskeln, macht es keinen Sinn, die Brust öfter zu beanspruchen. Am besten sollte man den Trainingsumfang für die Brust mit dem für einen anderen Muskel wie den Rücken vergleichen. Oft merkt man, dass der Umfang deutlich unbalancierter ist.

Zu starke Schulterrotation

Gerade Montags oder auch unter dem Synonym Nationaler Brusttrainingstag, sind Brustgeräte, wie z.B. das Bankdrücken  dauerbesetzt. Oft sieht man viele der Sportler, wie sie aufgrund unsauberer Technik, mit der Hand andauernd über die Schulter streichen. Beim Bankdrücken denkt man, die Übung wäre leicht durchzuführen, aber auch hier muss man bestimmte Dinge beachten, wenn man die Schulter nicht verletzen möchte.

Bei jeder Art von Drückübung, besteht die Gefahr das Schultergelenk zu verletzen. Um dem vorzubeugen, sollte man einfach die Bewegung in der Schulterrotation reduzieren. Die Schulterblätter sollten während der gesamten Bewegung zurückgelehnt sein. Viele runden ihre Schultern beim drücken der Gewichte nach vorne ab. Dabei kann es zur Verletzung des Schultergürtels kommen.

Zu viel Bankdrücken

Außer man möchte auf Maximalkraft trainieren, gibt es keinen nennenswerten Grund sich auf das Bankdrücken zu fokussieren. Um das Bankdrücken erstmal sauber durchzuführen und um die Schulter zu schützen, sollte man die Übung wie ein Powerlifter durchführen. Rücken geraden, DIe Fersen auf den Boden, Schulter nach hinten gezogen, und die Ellbogen leicht nach innen drücken, um due Schulterrotation zu reduzieren. Diese Übung ist optimal für das Krafttraining, aber die Einbindung der Brustmuskeln wird ebenfalls eingegerenzt. Um die Brust maximal anzusprechen sollte man die Ellbogen um 90 Grad vom Körper wegdrücken und mit der Stange die Brust oder sogar den Hals berühren. Diese Methode ist aber nicht unbedingt zu empfehlen, da die Folge gerade bei vielen die eben genannten Schulterprobleme sind.

Besonders wichtig ist, dass man auch zu Übungen mit den Hanteln, bestimmten Maschinen oder auch zum Kabelzug zurückgreift, denn dabei hat man, wenn überhaupt, nur eine sehr geringe Schulterrotation.

Zu geringer Bewegungsumfang

Viele der Studiogänger nehmen viel zu schwere Gewichte und dementsprechend kann man auch oft nicht erwarten, dass diejenigen eine Wiederholung mit ihrem vollen Bewegungsumfang durchführen, oder ein viel schöneres Wort dafür, die Range Of Motion. Aus diesem Grund sollte man auf sein Ego mal etwas weniger achten und weniger Gewicht bei den einzelnen Übungen nehmen, dafür die Bewegung aber komplett ausführen.

Negative Ausführungen

Für das maximale Muskelwachstum sind negative Ausführungen ausgezeichnet. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten diese durchzuführen. Man könnte die exzentrische Bewegung (teil der Wiederholung, während man das Gewicht nach unten nimmt), um 2 Sekundenverlängern, also von 2 auf 4 Sekunden. Dadurch kann es zu besseren Resultaten kommen. Dies kann man immer durchführen, wann man möchte.

Bei der zweiten Technik jedoch, sollte man aufpassen. Studien haben bewiesen, dass Übungen, wie das Negativbankdrücken, da hierbei eine größere „Zerstörung“ der Muskelfasern eintritt und aus diesem Grund muss der Körper sich auch länger ausruhen. Daher sollte man Negativübungen nicht allzuoft durchführen.