5 Fehler beim Beintraining

Bei einem guten Beintraining sollte man nie eine gute Form gegen mehr Gewicht eintauschen. Hier zeigen wir dir 5 häufig vorkommende Fehler beim Beintraining, welche deine Beinmuskeln mit Sicherheit nicht viel wachsen lassen.

1.) Hüften anheben bei der Beinpresse:

Lösen sich eure Hüften bei der Beinpresse über den Sitz, so habt ihr die Knie zu stark gebeugt.Aus diesem Grund besteht eine größere Gefahr den unteren Teil der Wirbelsäule zu verletzen. Man sollte besonders darauf achten, die Beine etwas höher und breiter auf der Ablagestelle zu legen. Außerdem sollten die Knie nicht bis hin zur Brust kommen.

2.) Unsaubere Kniebeuge

Ganz egal ob Beinpresse, Hackenschmidtkniebeuge oder Kniebeuge mit freien Gewichten. Es ist nicht förderlich, wenn man eine Stange mit Gewichten vollmacht und dann allerdings nur ein paar cm in die Knie geht. Das beeindruckt auch gar keinen. Klar gehören bei bei fortgeschrittenen Bodybuildern auch Teilwiederholungen dazu, jedoch kann eine dauerhafte Durchführung zu Verkürzungen in den Beinen führen. Besonders im hinteren Oberschenkelmuskel und der Pomuskulatur. Am besten ist ein 90 Grad Winkel bei den Kniebeugen. Bevor man Squats durchführt, sollte man sich auch nicht stretchen, dies führt vor der Übung nur zu einer Schwächung der Beine. Nach dem Training ist es durchaus vorteilhaft sich zu dehnen, um die Flexibilität beizubehalten.

3.) Beim rumänischen Kreuzheben zu tief gehen

Dies ist wohl eine der häufigsten Fehler beim Beintraining. Gewichteheber wissen, sie sollen einen flachen Rücken beibehalten. Um das Bewegungsfeld (range of motion) jedoch zu erhöhen, senken sie den Rücken zu sehr und damit wird der Rücken rund. Als erstes sollten die Gewichte beim Kreuzheben nie den Boden berühren. Denn es ist kein übliches Kreuzheben.

Zuerst solltet Ihr es nur mit der Stange durchführen: Stellt euch dem Spiegel seitlich gegenüber und dreht den Kopf in Richtung Spiegel, sodass Ihr euren Rücken, während Ihr euch beugt, sehen könnt. Eure Wirbelsäule sollte nie gerundet sein. Ein weiterer Tipp: Streckt nie eure Beine vollkommen durch.

4.) Zu starke Ausrichtung der Zehen

Oft hat ma schon gehört, dass das Eindrehen bzw. Ausdrehen des Fußes dabei hilft bestimmte Muskelgruppen im Bein zu trainieren. Dies ist aber nur bei Übungen möglich, bei denen der Fuß nicht auf einer festen Oberfläche gestellt wird, sondern nur bei „offenen“ Übungen. wie z.B. dem Beimstrecker oder Beinbeuger. Bei der Beinpresse oder bei den Kniebeugen kann ein zu starkes Ein- oder Ausdrehen des Fußes sogar die Knie-, Hüft- oder Fußgelenke beschädigen. Am besten ist es eine natürliche Haltung beizubehalten. Für die meisten heißt das, die Füße sind leicht nach außen gedreht. Findet eine komfortable Stellung, welche euch erlaubt den Fußballen sowie die Verse durchzudrücken für maximale Kraft.

5.) Trainieren bis zur Ermüdung

Fragt jeden Bodybuilder, der etwas größere Beine hat und er wird dir sagen, dass Beintraining viel Kraft und Energie kostet. Macht man es richtig, sollte es eigentlich nicht möglich sein noch ein Körperteil danach zu trainieren. Also sollte man sich zusammenreißen und ordentlich trainieren, sodass man den Muskel komplett ermüdet. Am besten noch mit Trainingspartner, um sich gegenseitig zu motivieren.